Vortrag Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

 

 

Vortrag

„Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“

 

 

am

 

 

Montag, dem 14. Juli 2014, 19.30 Uhr

 

in der

 

Großen Tagesstätte des Bürgerzentrums

 

 

 

Herr Rechtsanwalt und Notar Dr. Nikolaus Wachtel referierte zum Thema Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung.

 

Der Eintritt war kostenlos.

 

 

Jeder möchte über sein Leben selbst bestimmen. Doch was geschieht, wenn man durch Behinderung oder Krankheit nicht mehr dazu in der Lage ist? Auch im Alter ist es nicht jedem vergönnt alle persönlichen Angelegenheiten selbständig zu regeln oder zu veranlassen. In solchen Fällen entscheidet das zuständige Amtsgericht, wer die Vertretung des Betroffenen übernimmt und setzt einen Betreuer ein. Mit der Möglichkeit, eine Vorsorgevollmacht wirksam errichten zu können, wird das Recht auf Selbstbestimmung gestärkt. Mit einer Vorsorgevollmacht besteht nämlich die Möglichkeit, „in gesunden Tagen“ eine Vertrauensperson selbst auszuwählen, die bei später eintretender Geschäftsunfähigkeit entscheidungsbefugt ist.

 

Von der Vorsorgevollmacht zu unterscheiden ist die Patientenverfügung, in der man seinen Willen als Patient gegenüber den behandelnden Ärzten zum Ausdruck bringt. Hierin kann man festlegen, welche medizinische Behandlung man wünscht oder wann sie ggf. angesichts einer aussichtslosen Erkrankung, insbesondere in der letzten Lebensphase, unterlassen werden soll.

 

Der Referent ging darauf ein, welche inhaltlichen und formellen Voraussetzungen bei der Errichtung der vorgenannten Vollmachten bzw. Verfügungen zu beachten sind.